Neuigkeiten rund um Danyal Bayaz

Danyal Bayaz unterwegs mit lokalen Grünen in Oftersheim

Bayaz zeigt sich erfreut über vielfältiges Engagement vor Ort

 | Vor Ort

Viele Eindrücke konnte der Bundestagsabgeordnete Danyal Bayaz gemeinsam mit Patrick Schönenberg, Patrick Alberti und Simone Rehberger aus der Grünen Gemeinderatsfraktion bei seinem Tag in der Gemeinde Oftersheim sammeln.

So traf Bayaz auf seiner ersten Station in Oftersheim den Verein „Lebendiges Oftersheim“. Örtliche Unternehmerinnen und Unternehmer setzen sich dort für eine lebenswerte Gemeinde mit Angeboten für Jung und Alt ein. „Ziemlich beeindruckt von den innovativen Ideen und dem Potential, das in Oftersheim schlummert“, sei er, so Bayaz nach dem Gespräch mit dem Unternehmerverein. „Politik und Wirtschaft sind wichtige Partner“, betonte Bayaz, der den Wirtschaftsbeirat seiner Fraktion in Berlin leitet. Sein Wunsch an die Unternehmen sei dabei vor allem ein klares Statement für eine offene, vielfältige Gesellschaft. Nationalismus hingegen schade immer auch der Wirtschaft, mahnte der Abgeordnete.

Im Gespräch mit Bürgermeister Jens Geiß wurden u.a. freiwerdende Flächen durch den Bau des neuen Rettungszentrums innerorts thematisiert. Für diese soll ein Planungsbüro ein Konzept zur Ortsentwicklung erstellen und so innerörtliche Nachverdichtung und bezahlbaren Wohnraum ermöglichen, bekräftigten die Grünen Kommunalpolitiker. „Bezahlbarer Wohnraum ist maßgeblich für den sozialen Zusammen-halt unserer Gesellschaft und längst auch in der Bundespolitik angekommen. Statt die schwarze Null um jeden Preis zu halten, wäre die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum eine sinnvolle Investition“, mahnte Bayaz an. Der Oftersheimer Grünen-Fraktionsvorsitzende Schönenberg kritisierte in diesem Zusammenhang viele der Vorschriften und auch die Förderrichtlinien im Baubereich als oft zu starr und hoch angesetzt. In der Praxis führe das langen Verfahren. Bayaz versprach, dies mit nach Berlin zu nehmen.

Großes Lob fand Bürgermeister Geiß für den Asylkreis, der die Integrationsarbeit der Gemeinde tatkräftig unterstütze. „Ohne das Ehrenamt könnten wir viele Dinge gar nicht leisten. Das Miteinander von Ehren-amt und Verwaltung ist absolut vorbildlich“, bekräftigten Geiß und die Grünen Gemeinderäte überein-stimmend.

Für den örtlichen Wald hingegen sieht Bürgermeister Geiß dringenden Handlungsbedarf. Dem macht die Zunahme von Hitzewellen und Trockenheit durch den Klimawandel in Verbindung mit dem trockenen Sandboden besonders zu schaffen. Einen Vorschlag zur Waldrettung habe seine Fraktion im Bundestag bereits ausgearbeitet, so Bayaz. Durch den „Waldzukunftsfonds“ mit einer Milliarde Euro über die nächsten fünf Jahre könne dazu beigetragen werden, die heimischen Wälder naturnah zu entwickeln und widerstandsfähiger gegenüber der Klimakrise zu machen. „Wenn wir das durchsetzen, könnte davon sicherlich auch Oftersheim profitieren“, stellte der Abgeordnete in Aussicht. Ebenso wolle er sich um das Gelände des ehemaligen „Rod & Gun Clubs“ im Oftersheimer Wald kümmern – einen ehemaligen Schießplatz, der nach dem Abzug der US-Amerikaner an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) übergegangen war. Patrick Alberti hatte das Thema angesprochen, denn die Gemeinde mache sich Sorgen, dass die Blei-Rückstände der Munitionsreste, die dort noch im Boden liegen, ins Grundwasser gelangen könnten. Man hoffe hier auf eine Altlastensanierung und Renaturierung des Geländes, so die Oftersheimer Grünen.

In punkto Verkehr und Infrastruktur lag Bürgermeister Geiß der Ausbau der Bahnstrecke und die damit verbundene Zunahme des Bahnlärms am Herzen. Kein neues Thema für Bayaz: „In meinem Wahlkreis betrifft der Ausbau fast alle Gemeinden. Wir sind beim Bahnausbau gut vernetzt und ich nehme Ihre Anliegen mit nach Berlin“, so der Abgeordnete.

„Ich konnte viel mitnehmen und mir ein gutes Bild über die Gemeinde Oftersheim verschaffen. Probleme gibt es natürlich immer, aber ich bin absolut überzeugt, dass diese mit dem tollen Engagement der Oftersheimerinnen und Oftersheimer zu bewältigen sind“, fasste der Bundestagsabgeordnete die Eindrücke seines Besuchs zusammen, die er im anschließenden Spaziergang durch den Ort mit Bürgerinnen und Bürgern nochmal festigen konnte.



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