Neuigkeiten rund um Danyal Bayaz

Danyal Bayaz zu Kennenlerngespräch bei Oberbürgermeister Marcus Zeitler in Hockenheim

Bayaz: „Politische Jugendarbeit in Hockenheim vorbildhaft!“

 | Vor Ort

Fachkräftemangel in der Verwaltung, Digitalisierung, politische Jugendarbeit und Umweltthemen rund um den Stadtwald C4 und die Renaturierung der Fläche am „Herrenteich“ – das waren die Themen im Kennenlerngespräch, für das der Bundestagsabgeordnete Danyal Bayaz gemeinsam mit Elke Dörflinger und Adolf Härdle aus der Grünen Gemeinderatsfraktion den neuen Hockenheimer Oberbürgermeister Marcus Zeitler im Rathaus der Rennstadt besuchte.

Gleich zu Beginn des Gesprächs waren sich alle Beteiligten einig, dass man im Bereich der Digitalisierung dringend vorankommen müsse. „Hier braucht es nicht unbedingt Wettbewerb, die digitale Infrastruktur wäre bei der öffentlichen Daseinsvorsorge besser aufgehoben“ – damit stieß Bayaz im Hockenheimer Rathaus auf positive Resonanz. Fachkräfte, die dafür in der kommunalen Verwaltung benötigt werden, würden jedoch in der freien Wirtschaft oft deutlich mehr verdienen. Doch man versuche, die Stellen durch Jobsicherheit und Familienfreundlichkeit attraktiv zu gestalten, um die nötige Expertise in Zeiten des Fachkräftemangels zu sichern, so Oberbürgermeister Zeitler.

Auch über bezahlbaren Wohnraum wird nicht nur in der Bundespolitik gesprochen. Es betrifft auch die Politik vor Ort und die grünen Kommunalpolitiker Härdle und Dörflinger waren sich einig: „Wohnraum muss hier in Hockenheim bezahlbar bleiben und es ist wichtig, dass dieser immer nach dem jeweiligen Bedarf vergeben wird.“ Dass der Bund dabei die Kommunen nicht im Stich lasse, sei ihm ein wichtiges Anliegen, betonte der Bundestagsabgeordnete Bayaz.

Ebenfalls nicht im Stich lassen will der Abgeordnete die Stadt Hockenheim in Sachen Umweltschutz: „Wir sollten gemeinsam Fördermöglichkeiten für die Renaturierung des ehemaligen Industriegeländes „Herrenteich“ ausfindig machen und prüfen.“ Auch bei der Erweiterung der Autobahnraststätte und der da-mit verbundenen Rodung des Stadtwaldes C4 wolle er weiterhin am Ball bleiben. Zwar sei auch die Schaffung zusätzlicher Rastplätze für LKWs dringend notwendig, aber der Waldschutz allgemein sowie die Funktionen des Stadtwaldes in Sachen Lärmschutz und Naherholung sowie der sehr geringe Abstand der geplanten Rastfläche zur Hockenheimer Wohnbebauung, ließen die Erweiterungs-Pläne an dieser Stelle nicht sonderlich sinnvoll erscheinen, bekräftigte Bayaz die einstimmige Haltung des Hockenheimer Gemeinderats zu dieser Problematik.

Erfreuliches gab es beim Thema Jugendbeteiligung. „Die Stadt Hockenheim kann sich glücklich schätzen, eine so aktive und politische Jugend zu haben. Fridays for Future, Plant for the Planet und ein gut aufgestellter Jugendgemeinderat – so viel Engagement von Jugendlichen ist bei Weitem nicht selbstverständlich“, betonte Bayaz. Er sei viel in den Kommunen und Städten seines Wahlkreises unterwegs und kenne die Situation vielerorts. „Was hier in Hockenheim geleistet wird, ist wirklich vorbildhaft“, so der Grünen-Abgeordnete. Dass der neue Oberbürgermeister Marcus Zeitler, selbst einst Jugendgemeinderat in Leimen, das auch weiter fördern und beispielsweise die Amtsperiode des Jugendgremiums auf drei Jahre erhöhen möchte, fand Unterstützung der Gäste.



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