Neuigkeiten rund um Danyal Bayaz

In der Region geht (und fährt) so einiges!

Mit Verkehrsminister Hermann on Tour

 | Vor Ort

Elektromobilität ist zusammen mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien ein zentraler Baustein für die Verkehrs- und Mobilitätswende. Das Thema treibt mich um, denn Mobilität ist für den Austausch wichtig, aber wird oft auch als Forderung von Arbeitgebern an uns gestellt. Um mich schlauer zu machen, waren unser Verkehrsminister Winfried Hermann und ich am 15. Juni gemeinsam unterwegs, um zu sehen, inwiefern E-Mobility heute schon alltagstauglich ist.

Bruchsal: Innovationszentrum für autonome und urbane Güterlogistik

Zuerst waren Minister Hermann und ich in Bruchsal beim HubWerk01 auf dem Efeu-Campus (eco-friendly experimental urban logistics Campus). Wir haben uns dort nachhaltige Lösungen für urbane Logistik angesehen, also wie wir den Verkehr und die Emissionen in Innenstädten reduzieren können. Auf dem Gelände der ehemaligen Dragonerkaserne in Bruchsal entsteht mit Unterstützung der Europäischen Union und des Wirtschaftsministeriums ein Projekt zu autonomen Fahrzeugrobotern für den Transport von Paketen und zur Müllentsorgung.

Auf dem Testgelände wird experimentiert, wie verschiedenste Güter mit neuartigen Fahrzeugen emissionsfrei und autonom auf der sogenannten letzten Meile zum Verbraucher gebracht werden können. Mittelfristig soll am Campus außerdem noch ein Wohnquartier der Zukunft - quasi ein „bewohnbares Labor“ - entstehen. Damit werden Technologien für energieeffizientes Bauen und Wohnen erforscht. Für all das nutzt das HubWerk01 die praktischen Erfahrungen traditioneller Unternehmen und verbindet sie branchenübergreifend mit innovativen Zukunftstechnologien. Eine Superkombination! Das ist nicht nur richtig gut fürs Klima und lebenswerte Innenstädte, sondern auch für Bruchsal.

Hockenheimring: Treffen sich ein Verkehrsminister, ein Grüner und ein Schauspieler

Im Anschluss folgte der zweite Höhepunkt des Tages: Das e4 Testival der emodrom group am Hockenheimring. Ich war schon letztes Jahr dabei. Auch in diesem Jahr konnte ich mir spannende Einblicke in nachhaltige und elektrische Mobilität verschaffen. Startups, die die Verkehrswende vorantreiben, gab´s übrigens zuhauf. Die besten Gründungsideen für Elektromobilität auf dem Hockenheimring wurden von Winfried Hermann als Schirmherr des Start-up-Awards ausgezeichnet.

Natürlich habe ich auch einige Modelle getestet – die ganze Bandbreite: eBike, eRoller und eAuto. Ich muss sagen – es macht Spaß, mit erneuerbarem Strom sauber und wunderbar leise!

Wie wir mehr solche Treiber der Mobilitätswende bekommen und warum Startups bei der Mobilitätswende helfen können, habe ich im Anschluss auf einem Panel diskutiert.

Startups fordern die traditionelle Wirtschaft mit neuen und innovativen Ideen heraus. Das führt dazu, dass auch angestammte Firmen ihre Strukturen und Prozesse überdenken. Und schlussendlich führt dies auch zu sinkenden Kosten und besseren Angeboten für Verbraucher*innen. Und tragen noch zu nachhaltigerem Verkehr und mehr  Klimaschutz bei. Wir sollten allerdings immer darauf achten, dass Startups wirklich innovativ sind und nicht Gesetzeslücken ausnutzen. Denn auch für neue Firmen müssen die Regeln der sozialen Marktwirtschaft gelten.  Damit mehr nachhaltige Verkehrs-Startups entstehen und die Verkehrswende  gelingt, müssen jedoch auch die Rahmenbedingungen stimmen: Eine funktionierende CO2-Bepreisung ist ein wesentlicher Baustein auf diesem Weg.

Ganz nebenbei habe ich übrigens gleich noch Hannes Jaenicke getroffen. Er war vom Festival ebenfalls begeistert. Ich habe mich mit ihm auch ausgetauscht, was es angesichts von so vielen innovativen Konzepten und Ideen eigentlich braucht, damit die Verkehrs- und Mobilitätswende gelingt? Hannes Jaenicke wünscht sich dazu endlich mehr Engagement von der Bundesregierung für eine echte Verkehrswende.

Das unterschreibe ich sofort. Angesichts einer aktuell fehlender Rahmensetzung  durch die Große Koalition ist es umso erfreulicher, dass das emodrom in Hockenheim schon jetzt Vorreiter ist. Mein Fazit: Nachhaltiger Verkehr funktioniert nicht nur schon jetzt, sondern macht auch Spaß und sieht gut aus.



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